Unsere Aktivitäten in der Landesärztekammer Hessen

Organisation und Aufgaben der Landesärztekammer Hessen:

Die Kammer

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts vertritt die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) die beruflichen Belange ihrer Mitglieder (ca. 40.000 Ärztinnen und Ärzte, Stand: 31.12.24) auf allen Gebieten ärztlicher Berufsausübung. Sie überwacht die Einhaltung der Berufspflichten der hessischen Ärzteschaft und bietet als Dienstleister Beratung, Information und Hilfe.

Delegiertenversammlung

Die Delegiertenversammlung stellt das oberste Legislativorgan der Landesärztekammer dar und besteht aus 80 Mandatsträgern. Die Wahlen sind frei und geheim. Zur Wahl stellen sich mit passivem Wahlrecht Ärztinnen und Ärzte, die sich hauptsächlich entsprechend ihrem Bekanntheitsgrad, ihrer ärztlichen und berufspolitischen Kompetenz auf Listen zusammengefunden haben. Aktives Wahlrecht haben alle Ärztinnen und Ärzte. Erinnert sei daran, dass alle Mitglieder der Ärztekammer (auch ohne Mandat) als Gäste zur Delegiertenversammlung eingeladen sind. Die Delegiertenversammlung ist der höchste Souverän der verfassten Ärzteschaft und stellt das Parlament der hessischen Ärztinnen und Ärzte mit Rechtsetzungsbefugnis dar und ist somit auch Legislativorgan.
(aus dem Webauftritt der LÄKH)

Bei der letzten Wahl engagierte sich die DGPT Hessen erneut auf der „Liste Demokratischer Ärztinnen und Ärzte/LDÄÄ“, die sich traditionell für die Sprechende Medizin, für demokratische Rechte und gegen die Ökonomisierung der Medizin einsetzt und auf deren Kandidatenliste zahlreiche PsychotherapeutInnen, darunter etliche DGPT-Mitglieder, zu finden sind.

Wahlprogramm und KandidatInnen der Liste Demokratischer Ärztinnen und Ärzte/LDÄÄ, 2023

Die Liste hat 7 Delegierte, sowie 2 Delegierte auf den Bundesärztetagen und mit Dr. med. Barbara Jäger, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychoanalytikerin in Frankfurt (DGPM und DGPT) eine Vertreterin im Präsidium.

(DGPM und DGPT) eine Vertreterin im Präsidium. Weitere in der LÄKH aktive Mitglieder sind Ingrid Moeslein-Teising, als Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytikerin in Bad Hersfeld niedergelassen und langjährig für die DGPT auf Bundes- und Landesebene engagiert tätig, und Prof. Dr. med. Johannes Kruse (DGPM und DGPT), Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, ebenfalls seit vielen Jahren berufspolitisch engagiert u.a. im Vorstand der DGPM und als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie.

Die Ausschüsse werden vom Präsidium bestimmt und berichten diesem.

DGPT-Vertreter*innen sind in folgenden Ausschüssen aktiv:

Der Ausschuss Psych-Fächer befasst sich mit Psychotherapie, Psychosomatik und Psychiatrie (für Erwachsene und Kinder) aus der Perspektive von Ärztinnen und Ärzten. Er berät das Präsidium der LÄKH im Hinblick auf ärztliche Belange, mögliche Probleme und Interessenskonflikte im Bereich der Psychotherapie und entwickelt Lösungsvorschläge. Die Mitglieder des Ausschusses setzen sich aus Vertretern möglichst aller ärztlichen Fachrichtungen zusammen, die Psychotherapie ausüben, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich. Die DGPT ist im Ausschuss durch Ingrid Moeslein-Teising, Dr. Barbara Jäger und Prof. Dr. Johannes Kruse vertreten.

Der Ausschuss für ärztliche Weiterbildung berät das Präsidium der LÄKH zu Fragen rund um die ärztliche Weiterbildung, insbesondere über die Weiterentwicklungs- und Umsetzungsmöglichkeiten der (Muster-) Weiterbildungsordnung des Deutschen Ärztetages und der Richtlinien über den Inhalt der Weiterbildung. Dr. med. Barbara Jäger ist ständiger Gast des Ausschusses.

Der Gemeinsame Beirat: Gemäß dem Hessischen Heilberufegesetz (§ 2 Abs. 4) bilden die Landesärztekammer und die Psychotherapeutenkammer Hessen dieses Gremium zur gemeinsamen Erörterung von die Ausübung von Psychotherapie betreffenden Fragen, insbesondere zur Weiterbildung und zur Berufsordnung. Das Gremium verabschiedet Empfehlungen zur Qualitätssicherung, zur Koordination der Weiterbildungsgänge beider Berufsgruppen. Weitere Diskussionspunkte sind die Vergütungssysteme in der stationären Behandlung, das Hessische Psychisch-Kranken-Gesetz sowie Reformen der Aus-, bzw. Weiterbildung.

Mitglieder:
Prof. Dr. med. Johannes Kruse
Dr. med. Barbara Jäger
Prof. Dr. med. Martin Ohlmeier
PD Dr. med. Martina Pitzer
Doris Salmen

Stellvertretende Mitglieder:
Martin Finger
Dr. med. Meinhard Korte
Ingrid Moeslein-Teising
Dr. med. Daniel Sommerlad
Dr. med. Irina Prokofieva